PELLETS HEIZUNGEN

Ein Gewinn für alle

Heizkosten sparen, die heimische Wirtschaft stärken und die Umwelt dabei schonen: Heizen mit Pellets zahlt sich aus. Ein drastischer Preisanstieg ist auch für die Zukunft nicht zu erwarten, denn der Rohstoff Holz wächst immer wieder nach. Derzeit wachsen in Österreich jährlich sogar um etwa 7 Millionen Festmeter mehr Holz nach, als verbraucht werden – und in ganz Europa nehmen die Waldflächen zu.

Während die Preise fossiler Energieträger wie Öl oder Gas starken Schwankungen der internationalen Märkte unterworfen sind und längerfristig sicher weiter steigen werden, ist auf die Preise von Holz und Pellets Verlass.

Für Pellets ist immer Platz

Das Pelletslager kann bequem überall dort errichtet werden, wo bisher ein Öltank stand. Es muss aber nicht einmal in der Nähe des Kessels sein, sondern kann sich bis zu 20 m und zwei Stockwerke weit entf ernt befi nden. Wer im Haus keinen Platz fi ndet, kann das Lager auch in einem Nebengebäude aufstellen oder einen Erdtank nutzen. Nur trocken sollte das Lager sein, damit die Pellets nicht aufquellen. In eher feuchten Räumen kann eine Holzverschalung helfen.

Eine saubere Sache

Die aus Resten der Holzindustrie gepressten Röllchen werden per Tankwagen geliefert und in den Lagerraum geblasen. Die Pelletslieferung ist also eine weitgehend saubere Sache. Ist das Lager dicht ausgeführt, kann auch hier kein Staub austreten.

Wie kommen die Pellets zum Kessel?

Austragschnecke:

Sie erstreckt sich über die gesamte Länge des Lagers, kann bis zu 5 m lang sein und transportiert die Pellets aus dem Lager zu den Transportschläuchen, die zum Kessel führen. Ab hier werden die Pellets mit einer Saugturbine weiterbefördert. Nach dem Transport werden die Schläuche freigesaugt. Sie verstopfen daher nicht und arbeiten immer mit höchster Effizienz. Mit diesem Standardsystem kann das Lager vollständig entleert werden. Über den schrägen glatten Boden rutschen die Pellets automatisch zur Transportschnecke. Die Prallschutzmatte hängt gegenüber den Befüllstutzen, damit die Pellets nicht an der Wand zerschellen, wenn sie vom LKW in den Lagerraum geblasen werden. Voraussetzung für diese Bauweise ist, dass die Anschlüsse der Transportschläuche zum Kessel an der Schmalseite des Lagers liegen, damit mit der Schnecke die volle Länge des Raumes ausgenützt werden kann.

Saugsonden:

Eignet sich die Raumform nicht für eine Austragschnecke, ist das Saugsondensystem die ideale Wahl. Hier rutschen die Pellets über den schrägen und glatten Holzboden direkt zu den vier Saugsonden, die abwechselnd Pellets aus dem Lagerraum abtransportieren. Durch automatische Umschaltung ist die Brennstoff zufuhr auch dann nicht unterbrochen, wenn eine Sonde einmal keine Pellets bekommt. Voraussetzung für dieses System ist, dass sich das Lager gegenüber dem Kessel im selben Geschoss oder höher befindet und der Lagerraum nicht länger als 4 Meter ist. Im Gegensatz zur Schnecke entleeren die Saugsonden den Lagerraum nicht völlig. Das kann bei knappem Lagerraumvolumen ein Nachteil sein. Vorteil ist, dass dieses System selbst in verwinkelten Lagerräumen angewendet werden kann.

Wie groß muss mein Lagerraum sein?

Der ungefähre Pelletsbedarf pro Jahr in Tonnen wird errechnet, indem man die Heizlast in Kilowatt durch 3 dividiert. Für den Pelletsbedarf in Kubikmetern dividiert man die Heizlast durch 2. So braucht man beispielsweise bei 12 kW Heizlast ca. 4 Tonnen beziehungsweise 6 m3 Pellets pro Jahr. Bei einem Umsti eg von anderen Energieträgern auf Pellets kann auch aus dem bisherigen Verbrauch der Pelletsbedarf ermittelt werden.

1 Tonne Pellets entsprechen etwa:

• 500 l Heizöl

• 520 m3 Erdgas

• 750 l Flüssiggas

• 600 kg Koks

• 1.400 kWh Strom bei Erdwärmepumpen (Güteziff er 3,4)

• 2.700 kWh Strom bei Luft wärmepumpen (Güteziff er 1,8)

Sicher, zuverlässig und einfach zu bedienen

Mit der Wahl eines neuen Heizkessels treffen Sie eine Entscheidung, die sich viele Jahre lang auf Ihr tägliches Leben auswirken wird. Sie bestimmen, wie sicher Sie sich fühlen dürfen und wie sehr Sie sich um Wartung oder Reinigung kümmern müssen. Da zahlt sich Qualität zu einem fairen Preis aus!

Einfach und von überall regelbar

Gute Technik zeichnet sich dadurch aus, dass sie benutzerfreundlich ist. Um die vielen Funktionen nutzen zu können, muss man kein Techniker sein.